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Wie spricht man am besten über Liebe, Glück und Tod, Mona Ameziane und Christine Westermann?

Shownotes

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Transkript anzeigen

00:00:00: Nur deshalb habe ich mich dann, glaube ich auch in dem Kapitel deutlich mehr geöffnet als ich es eigentlich geplant hatte und glaube tatsächlich das ist das Persönlichste was ich je so von mir in die Öffentlichkeit getragen habe.

00:00:15: Aber es hat sich schön angefühlt weil es in Christine's Händen lag und so ist ein Kapitel entstanden was für mich mit Abstand das besonders wichtigste ist im

00:00:25: Buch.

00:00:39: Hallo und herzlich willkommen zu Talk mit Kar, dem Podcast des Kölner Stadtanzeigers der nur eine Regel hat.

00:00:45: Meine Kollegin Sarah Brasack und ich laden im Wechsel und manchmal auch gemeinsam interessante Menschen aus der Stadt mit Kar zum Gespräch ein Und alle die diesen Podcast regelmäßig hören werden es gemerkt haben wir haben eine sehr ausgedehnte Sommerpause gemacht.

00:01:00: Die ist aber jetzt zum Glück vorbei und wir starten wieder wie sie es kennen Donnerstags um sieben Uhr mit einer neuen Folge Allerdings nicht wie bisher jede Woche, sondern jede zweite.

00:01:11: Also alle zwei Wochen Donnerstags sieben Uhr gibt es eine neue Folge Talk mit Kar und ich freue mich sehr wenn Sie dabei sind!

00:01:19: Hier geht es heute um die ganz großen Fragen des Lebens, um Glück, Liebe, Niederlagen.

00:01:23: Den eigenen Körper Zukunft und auch den Tod.

00:01:26: also Sie sehen schon wir haben uns hier einiges vorgenommen und das muss ich aber zum Glück nicht alleine machen.

00:01:30: Ich habe nämlich Besuch von zwei ganz wunderbaren Frauen Die seit einigen Jahren miteinander den erfolgreichen Bücher Podcasts zwei Seiten machen Und viele von ihnen wenn jetzt schon wissen wer gemeint ist Die beiden Haben sich sehr angefreundet in diesen jahren Obwohl sie forty fünf Jahre trennen.

00:01:45: auch darüber wollen wir sprechen.

00:01:47: Beide waren auch schon mal getrennt voneinander hier und sind hier von mir befragt worden.

00:01:51: Umso schöner, dass Sie jetzt beide zusammen da sind!

00:01:54: Ich freue mich sehr.

00:01:55: Herzlich willkommen liebe Christine Westermann und liebe Mona Amesianen.

00:01:58: Wie schön, dass ihr da seid.

00:01:59: Danke für die

00:02:00: Einladung.

00:02:01: Aber wir können schon zurück.

00:02:02: Läuft

00:02:02: doch.

00:02:02: Perfekt das läuft hier.

00:02:04: ich merke es schon sofort.

00:02:05: Ich habe es gesagt Wir wollen über euer neues gemeinsames Buch sprechen Das hier jetzt auch gerade liegt.

00:02:12: Wann wusstest du?

00:02:13: Dass es gut wird?

00:02:14: ein schöner Titel wie ich finde.

00:02:16: Es geht um große Lebensthemen und ich hab mich gefragt, ihr macht ein Bücher-Podcast.

00:02:21: Und da habt ihr immer so Themen über die ihr dann sprecht.

00:02:25: Das sind auch manchmal kleinere Bereiche aber trotzdem man kann ja eigentlich kein Bücherpodcast machen ohne über die großen Themen des Lebens zu sprechen was er ja auch tut.

00:02:33: Warum habt ihr irgendwann gedacht?

00:02:35: Da liegt irgendwie noch mehr drin wir wollen Buch zusammenschreiben.

00:02:38: Ich habe schon im Buch gelesen die Idee auf einer Zugfahrt.

00:02:41: das sieht man mal wo für die gut entstanden ist.

00:02:43: wie kam es dazu?

00:02:45: haben ja wie du gerade schon gesagt hast in jeder Folge ein folgend Thema.

00:02:50: Und bekommen auch immer mal wieder Fragen oder Wünsche, welche Themen wir behandeln sollen und ganz oft kam dann die Themen Glaube oder Liebe oder macht doch mal eine Folge zum Tod.

00:02:59: und das fanden wir natürlich auch total spannend und haben es immer auf ne Liste geschrieben.

00:03:03: Haben uns aber für den Podcast nie so ran getraut weil das natürlich riesige Themen sind Podcastfolgen, in denen es ja auch um Bücher gehen soll.

00:03:11: Und dann war irgendwann, haben wir uns diese Liste angesehen auf dieser Bahnfahrt nochmal und haben gemerkt das sind jetzt so fast zehn.

00:03:17: Wir brauchen vielleicht einfach eine andere

00:03:18: Form.".

00:03:20: Und dann hat Mona gesagt, wollen wir nicht ein Buch schreiben?

00:03:23: Und ich hab's einfach ausgeplaudert bei der Talkshow!

00:03:26: Und Mona hat sich zu Tode erschrocken.

00:03:28: Nicht zu Toder, aber diesen Blick werde ich nie vergessen wie Meyerburg hat.

00:03:32: also Hubertus Meyerburg Burg hat gesagt, sag mal lange Zugfahrt von Köln jetzt nach Hamburg.

00:03:39: Worüber redet man denn da so?

00:03:42: Und dann hab ich wie aus der Pistole, ich habe auch gar nicht drüber nachgedacht, gesagt wir haben beschlossen Buch zu schreiben und Mona guckt mich an.

00:03:50: also das war ein Blick zwischen bist du eigentlich noch ganz dicht Das haben wir doch noch gar nicht.

00:03:56: Und was soll der Verlag sein?

00:03:57: Du hast ja hier oben ging gleich alles ab... Ich

00:04:00: hatte richtig Panik, also es war glaube ich mein schlimmster Interview oder Talkshow-Moment bisher weil er hat dann natürlich auch direkt nachgefragt meinen so worum soll's denn gehen in den Buch?

00:04:08: und Christine ja so wie der Podcast aber ein bisschen anders.

00:04:11: und dazu hatten doch vor zwei Stunden erst die Idee im Kopf Aber das ist jetzt hier liegt ungefähr zwei Jahre später Ist schon einfach ein ihres Gefühl.

00:04:20: und jetzt ist es eine schöne Anekdote

00:04:23: Manchmal muss man einfach Nägel mit Köpfen machen.

00:04:26: Also als sehr fragte, worum soll es denn gehen?

00:04:29: Oder habe ich glaube ich gesagt wissen wir noch gar nicht so genau aber wir wollen uns auf jeden Fall machen

00:04:33: und

00:04:34: gucken hat geklappt.

00:04:35: Das ist ja ein sehr persönliches Buch.

00:04:37: also man erfährt auch viel über euch unter anderem eben auch das was man vielleicht sonst eben nicht so sieht also die Unsicherheiten die selbst Zweifel dies ja auch gibt.

00:04:45: und da hab' ich gedacht Wenn ich jetzt überlegen würde, ich schreibe mal ein Buch über die großen Themen des Lebens.

00:04:51: Dann wäre mein erster Gedanke um Gottes Willen da gibt es doch schon so viele kluge Dinge, die kluage Menschen gesagt haben.

00:04:59: wer hat denn jetzt darauf gewartet dass ich mich auch noch einmal dazu äußere?

00:05:02: wie war das bei euch?

00:05:03: also habt ihr sofort gedacht nie klar das müssen wir machen.

00:05:05: wir haben da so viel zu sagen.

00:05:07: oder gab's diese Zweifelphasen?

00:05:09: Ich glaube wir haben erst mal lange überlegt wie die Form überhaupt sein soll und Da wir unseren Podcast ja immer am Anfang so eine halbe Stunde oder so über das Thema reden, was wir uns vorgenommen haben.

00:05:24: Ich nenne es immer Gelaber.

00:05:27: War uns beiden klar?

00:05:28: Wir machen das in so einer Frage-Antwortform.

00:05:31: Also die eine fragt die andere, was für sie wichtig ist bei dem Thema und dann haben wir so eine Form ausprobiert und die hat aber nicht funktioniert.

00:05:42: Und

00:05:42: noch eine hat auch nicht funktioniert!

00:05:44: Es werden bestimmt Neun, zehn Monate oder so.

00:05:48: Echt viel rumprobiert!

00:05:49: Ja und ich glaube der Kick kam wirklich als Mona die Idee hatte... Es kann immer nur eine Frage und eine antwortet.

00:06:00: Wir müssen die Kapitel oder wir wollen die Kapiteln aufteilen, je nachdem wobei es war dann gar nicht so dass ich hätte zum Beispiel gerne Liebe gemacht.

00:06:10: Ich wäre von Mona gerne über Liebe befragt worden Und habe das ganz selbstverständlich angenommen.

00:06:16: aber weil ich ein bisschen älter bin und denke Ich weiß vielleicht eine Idee mehr.

00:06:23: Aber

00:06:23: ich glaube, es war dann trotzdem deine Idee mich zu befragen nach einer Schlaufe im Kopf?

00:06:27: Genau

00:06:28: und das war einfach gut, dass man nicht die Standardthemen macht.

00:06:35: also klar habe ich dann übers Ende geredet weil das bei mir schon ein bisschen näher ist als bei dir.

00:06:41: aber ich glaube der eigentliche Kick kam als Mona die Idee hatte wenn wir die Gespräche machen immer einer macht das große Gespräch dann suchen wir uns eine ganz bestimmte Location aus.

00:06:54: Und das war das Faszinierende, weil diese Location hat auch die Fragen bestimmt.

00:07:01: Genau und um auf deine Frage einzugehen nach wie viel Respekt hatten wir vor... Oh danke!

00:07:05: Sorry!

00:07:06: Nein nur weil da habe ich gerade drüber nachgedacht An welchem, also warum ich vielleicht nicht so viel Respekt hatte über diese großen Themen zu reden?

00:07:13: Weil du hast total recht.

00:07:14: Es ist ja eine totale Hybris zu denken.

00:07:16: Ah!

00:07:17: Die Welt hat auf meine Gedanken zum Thema Liebe oder Glück oder Glaube gewartet.

00:07:21: Das ist ja völliger Quatsch.

00:07:23: Hätte mir jemand gesagt, möchtest du das alleine machen?

00:07:25: hätte ich gesagt auf gar keinen Fall.

00:07:27: aber für mich ist es gar kein Buch in dem es im Kern darum geht etwas Neues über die Liebe zu verstehen sondern es ist oder über Glück oder den Tod.

00:07:38: Es lebt von dem Austausch, es lebt davon dass zwei Frauen unterschiedlicher Generationen aufeinandertreffen an besonderen Orten über die wir ja vielleicht auch noch genauer reden und sich unterhalten.

00:07:50: Und das fehlt mir in der Buchwelt zumindest im meinem Kosmos habe ich das noch nicht so oft erlebt und ich glaube daher kommt das Besondere das eben obwohl immer eine die andere befragt Was wir übrigens gemacht haben, weil wir gemerkt haben in den anderen Versionen, sonst finden wir nie zu einem Punkt.

00:08:07: Weil wenn ich Christine was frage will sie das gleiche danach von mir auch wissen und so hatten wir einfach klarer verteilte Rollen in den Kapiteln.

00:08:14: aber so kommen trotzdem zwei Perspektiven aufeinander die für mich einfach so doll reizhaben dass ich mich gar nicht gefragt habe ob wir eigentlich Größen wahnsinnig sind, dass wir immer so große Themen schreiben.

00:08:25: Ihr habt das beschrieben.

00:08:27: Also ihr trefft euch immer an dem Ort, den diejenige aussucht, die dann die Fragen stellt?

00:08:32: Also ihr habt sich das eben aufgeteilt, immer im Wechsel und wenn jetzt eine Liebe macht, dann bestimmt sie eben den Ort.

00:08:39: Und die andere weiß es auch nicht!

00:08:41: Das fängt an damit dass hier sehr hübsch in einem Tretboot fahrt und das steigert sich.

00:08:46: dann kann man schon sagen also wir haben da ihr wart unter anderem auch in meiner Nachbarschaft nämlich in Nipps im Planetarium.

00:08:51: ich wohne da direkt quasi gegenüber.

00:08:52: Ach was

00:08:53: so

00:08:53: ein cooler Ort wirklich.

00:08:56: Und ihr wart im Stadion?

00:08:57: Ja,

00:08:58: als wir hergefahren sind, dachte ich eigentlich... Das können wir nicht in so vielen Interviews feiern, aber in diesem hier schon.

00:09:04: Weil eigentlich ist es auch ein Kölnbuch!

00:09:07: Wir waren im Stadion und im Planetarium.

00:09:09: Wir waren am anatomischen Institut.

00:09:13: Im Café, auf dem Karnweih.

00:09:14: Eigentlich könnte man eine kleine Stadttour machen mit den Orten, weil fast alle in Kölnen waren.

00:09:20: Und wenn dann aus Kölner ... Ich glaube das weiteste war ...

00:09:23: Die Achsamkeit ausgeht?

00:09:24: Genau.

00:09:25: Du bist auch noch im Kölners Umland... im weiten Kölner Umland auf jeden Fall erreichbar liegt.

00:09:30: Es ist auch ein

00:09:30: bisschen kölnstimmt, habe ich gar nicht so drüber nachgedacht aber ja das stimmt!

00:09:34: Aber mein Einbrück war dass hat sich so ein bisschen zu einem kleinen Wettstreit entwickelt oder?

00:09:38: Also Mona hat angefangen und erstes Kapitel war Antrieb.

00:09:41: und Mona hat sich gefragt und mich gefragt was mich eigentlich antreibt, dass ich mit siebenundsebzig einfach noch so unterwegs bin wie ich unterwegs bin.

00:09:52: Ja, dass

00:09:52: du so viel arbeitest.

00:09:53: Dass ich so viel arbeite.

00:09:56: Also für mich ist es nicht wirklich Arbeit, weil es also Schieres Vergnügen ist.

00:10:00: Klar ist es Arbeit und ich stöhne und oh Gott!

00:10:03: Und bin ich bekloppt?

00:10:04: Aber es ist auch ein großes Vergnügendes zu machen und dann war eben die erste Station wir treffen uns durch an der Straße Ecke Gürtel an der Straßenbahn so und dann laufen wir erst mal ein Stück und dann laufen wir auf den den Kran war ja zu und da habe ich natürlich auch gelacht.

00:10:23: Also sich dann dieses Drehboot auszusuchen und den Drachen zu nehmen.

00:10:28: Und da war eigentlich der... also, da war das Feuer gelegt.

00:10:32: Da dachte ich, dir werde ich es aber mal zeigen.

00:10:34: Und du

00:10:34: gibst uns immer weiter!

00:10:36: Also dass ich irgendwann dem Kölner Stadion eine Anfrage stelle ob wir im Lehren Stadion des ersten FC Köln sitzen dürfen.

00:10:44: Da hab ich gedacht, wie bin ich denn jetzt hier reingeraten?

00:10:47: Oder dass du das ganze Planetarium da gemietet hast für uns beide.

00:10:51: Wir hatten ein ganz tolles Gespräch über die Liebe in einem Kino, in Syltz...

00:10:56: Also es war Film.

00:10:57: übrigens, kommt bestimmt gleich

00:10:58: her.

00:10:58: ...und fast war schöner Film.

00:10:59: ja und es war am Ende wirklich für uns beiden mit das Besondere weil wann hat man das schon mal als erwachsene Personen, dass man komplett überrascht wird Wenn man sich dann gerade an den Ort gewöhnt hat, kommt ja noch dieses Gespräch.

00:11:16: Also zwei Stunden von Christine Westermann zum Thema Liebe oder Glaube befragt zu werden ist schon verdammt intensiv und andersrum auch.

00:11:24: also wir hatten richtig intensive Stunden.

00:11:27: Richtig!

00:11:27: Und ich glaube als Beispiel Glaube der erste Gedanke war natürlich Kölner Dom.

00:11:36: Das war völlig anders.

00:11:41: Wenn man es nicht so offen gemacht hätte und gesagt hätte, Himmel!

00:11:45: Himmel hat was mit Glaube zu tun und wir gucken in den Himmeln.

00:11:49: Und ja bei Niederlage hat mich Mona wirklich wunderbar auf die falsche Spur geführt weil sie hatte schon irgendwie... Ich habe vorher gesagt als das um Niederlager ging naja Boxclub wäre er völlig da.

00:12:02: und dann hatte Mona, wirklich?

00:12:05: Es gibt ein Olympia-Stützpunkt in der Nähe des Rhein-Echgiestadions und wir fahren da drauf zu.

00:12:16: Und ich sage noch zu Mona Niedu, wir müssen rechts Richtung... Ich

00:12:20: habe es mir bei Google angeguckt!

00:12:21: Bestützpunkt ist da und ich so, nee, die haben gesagt wir können vor dem Stadion parken.

00:12:25: Und wir gehen ins Stadionen rein und ich komme nicht im Entferntesten auf die Idee dass sie Niederlage was mit diesem Stadio unter den ersten FC Köln zu tun hat.

00:12:35: Da bist du nicht auf die Ideen rein?

00:12:36: Selbst wenn es wird drin waren!

00:12:37: Wir waren im Fahrstuhl und fahren hoch und Christine sagt zu der Person die wir da, die uns in den Empfang genommen hat.

00:12:43: Die ich natürlich gebrieft hatte, sagt Christine, wenn es keine Umstände macht könnte ich einmal ins leere Stadion reingucken und ich dachte das kann doch nicht wahr

00:12:50: sein!

00:12:50: Im Stadium war dann... Da stand dann irgendwann lose oder irgend so?

00:12:54: Und da war mir irgendwann klar

00:12:57: Irgendwann ist der Ergroschen gefallen, aber es war sehr laut als er gefallen ist.

00:12:59: Und dann stand Christine und ich hab dich wirklich noch nie so gesehen wie da weil wir brauchten wirklich erstmal eine halbe dreiviertel Stunde bis wir angefangen haben mit diesem Interview bei Christine auf dieser Tribüne stand und das war so siebzehn Uhr im Dämmerlicht kalt die Lichter da irgendwelche Rasenroboter... Du hattest

00:13:14: dafür gesorgt dass das Licht an war und die hatten das in verschiedenen Farben beleuchtet.

00:13:19: also ich habe einen Dauerkarte und bin Mitglied und ich kenne das Stadion natürlich knallvoll ... in dieser Friedlichkeit und in dieser Ruhe erlebt.

00:13:29: Und das war wirklich, ich saß da.

00:13:31: also wenn ich jetzt dran denke... Gänsehaut

00:13:33: wieder?

00:13:33: Ja!

00:13:34: Also

00:13:34: diese Orte waren wirklich für uns beide auch selbst wenn daraus kein Buch geworden wäre es echt ein Highlight.

00:13:41: Und du hast nicht gedacht Ich muss hier einen Veto einlegen.

00:13:43: Das ist eine absolute Frechheit.

00:13:45: zum Thema Niederlage ins Stadion des ersten

00:13:47: FC Köln zu gehen

00:13:48: Der verliert doch quasi nie.

00:13:50: Nein!

00:13:51: Ich weiß nicht viel von Fußball aber der erste FC Kologne die verliert weiß ich.

00:13:56: Das ist auch das, was Christine gerade gesagt hat.

00:13:58: Diese Orte haben dann immer die Möglichkeit gegeben dem Interview, was man dann ja im Prinzip führt mit der anderen Person so einen bestimmten Twist zu geben und so konnten wir natürlich viel über Kristines Empfindung als Fußballfan sprechen aber dann trotzdem darüber auch zu den eigenen Niederlagen kommen und hinterher vielleicht nochmal zurück zum Ort.

00:14:18: und ich glaube dieses Buch hätte wirklich ganz viel von seinem Spirit verloren, wenn wir in einem Studio wie diesem hier oder in unserem Podcaststudio gesessen hätten.

00:14:27: Das

00:14:28: wäre überhaupt nicht zustande gekommen.

00:14:30: diese Intensität und Aufregung und Offenheit und ich glaube auch Zugewandtheit und Zuneigung weil ich mich natürlich Mords gefreut habe Also, dass Mona auf diese Idee gekommen ist und das Zeug hat ja auch so ein kleiner Liebesbeweis.

00:14:47: Wie sehr man jemanden mag und dass man ihm eine Freude macht und ihn gleichzeitig fordert?

00:14:52: Weil das Gespräch über Niederlage... Als ich das dann redigiert hab bzw.

00:14:59: mir noch mal angeguckt, was ich da so erzählt habe... Da war ich schon sehr offen, was Niederlage angeht.

00:15:05: Ich glaube

00:15:05: jeder von uns hatte

00:15:06: ein Gespräch, was

00:15:08: am meisten gefordert hat.

00:15:09: Klar Tod war für uns beide wirklich hart!

00:15:12: Dann

00:15:12: sitzen wir in diesem eiskalten, wie heißt es den?

00:15:15: Techno-Klug

00:15:16: im Bootshaus.

00:15:17: Noch einen Kölner Sport.

00:15:19: Ja absolut.

00:15:19: Das

00:15:20: fand auch eine interessante Location dafür übrigens aber

00:15:22: auch

00:15:23: gepasst.

00:15:23: Ja weil da habe ich genau wie Christina überlegt.

00:15:26: Wir sprechen über das Sterben und über den Tod.

00:15:30: Alles, was auf der Hand liegt kann ich schon mal wegstreichen.

00:15:32: wir gehen in keine Leichenhalle.

00:15:33: Wir gehen zu keinem Bestattter, wir gehen zu keinen Grabstein-Metz oder so.

00:15:38: Das ist ja gut aber wo gehen wir hin?

00:15:40: Und dachte ich ne wir müssen irgendwo hin wo das Leben gefeiert wird.

00:15:43: und Christina hatte mir vorher im Podcast erzählt sie war noch nie im Club.

00:15:47: Ich dachte wenn dann auch das richtig raffe und so ein Lehrer Techno Club an einem Eiskalten Mittwochmorgen.

00:15:53: Wie eine Tiefgarage, hässlich wie die Nacht?

00:15:56: Ja der lebt natürlich davon dass da sonst ein paar Leute sind und Musik und DJ.

00:16:00: aber es war fand ich eine super Location über das Sterben zu reden weil man sich fast so ein bisschen die Hölle vorstellt.

00:16:06: Wie in einer Gruft ja!

00:16:07: Aber kalte Hölle.

00:16:09: Kalte Höllen.

00:16:09: Aber was würdet ihr sagen?

00:16:11: also klar Tod ist natürlich eben ein Thema.

00:16:13: ihr habt's übrigens nicht tot genannt sondern Ende des Kapitel Tod vielleicht auch ein bisschen abschreckt manche Leute, aber dass das fordernd ist.

00:16:21: Klar du hast gerade schon die Niederlagen angesprochen.

00:16:24: was waren sonst so Themen?

00:16:26: Also ich kann sie ja mal einmal kurz aufhören.

00:16:28: für alle diese noch nicht kennen ihr habt Antrieb Glück Achtsamkeit Glaube Niederlage Liebe Abenteuer Körper Ende und Zukunft gewählt.

00:16:36: wo halt euch das Gespräch vielleicht am meisten überrascht in welche Richtung das gegangen ist ist

00:16:41: körper.

00:16:46: Ich wollte Abenteuer sagen, weil bei Abenteurer Monat vorher wirklich ich meine sehr liebevoll ein riesen Theater

00:16:54: gemacht hat.

00:16:57: Also ich wusste ja von nix und ich weiß nicht ob ich mich

00:17:01: das traue.

00:17:02: Und dann wandelte sich so ganz langsam in.

00:17:05: ich mache es nur wenn du's machst und ich habe wunderbar was gedacht An Klettern.

00:17:13: Ich hab an Hypnose gedacht, ich hab gedacht Schlangen anfassen und sich um Hals legen und so was... Und dann war's am Ende?

00:17:22: Verraten wir

00:17:23: es?

00:17:24: Nein.

00:17:24: Wollt ihr euch fragen ob ihr das verraten

00:17:25: wollt?

00:17:26: Nein, komm lass nicht verratet.

00:17:27: Ach schade!

00:17:28: Oder?

00:17:29: Du müsstest das

00:17:30: entscheiden.

00:17:30: Du darfst entscheiden, du darfst entscheiden.

00:17:32: Weil sonst haben wir...

00:17:34: Also es ist ja in dem Kapitel so dass Mona hat mich der Ort, der Tatort war bei ihr zu Hause, das Wohnzimmer.

00:17:45: Und ich konnte es mir gar nicht erklären und ich dachte also Meta-Ebene... Ich dachte für Mona ist es ein Abenteuer wenn ich mal sehen kann wo sie zuhause ist.

00:17:57: Wenn ich bei ihr auf die...

00:17:58: Und wie abenteuerlich?

00:17:59: Juhu

00:18:00: juhu!

00:18:01: Ja aber die Küche!

00:18:02: Mach's nur

00:18:02: wenn du's auch machst!

00:18:03: Nur ein Büro oder ein Gess Ja,

00:18:06: aber es war schon so dass ich dachte das ist ja auch ein Einblick in den Leben finde ich.

00:18:12: Also klar habe ich einen Blick in dein Leben wenn wir miteinander reden Aber ich wusste gar nicht wieso nach Hause und fahren wir da noch irgendwo hin Und

00:18:20: vor allem kamst du rein?

00:18:21: Ich hab dir eine Tour gegeben weil das war das erste mal dass du bei mir zuhause warst.

00:18:25: nur Schlafzimmer habe ich dir nicht gezeigt weil irgendwie mache ich das nie und hätte jetzt kein Problem gewesen sein aber irgendwie lasse ich das immer aus.

00:18:33: Und dann hat Kristine die ganze Zeit gedacht, sie hat gesagt du kannst den Menschen aus dem Schlafzimmer jetzt reinschicken weil sie dachte da sitzt irgendwer mit den Schlangen oder der Hypnotiseur.

00:18:43: Also ich glaube man sollte es nicht verraten denke ich jetzt.

00:18:47: Aber man kann ja vielleicht verratet.

00:18:49: ist das

00:18:50: nicht gemacht?

00:18:51: Ich

00:18:51: habe es nicht gemacht

00:18:53: und ich entsprechend auch nicht.

00:18:54: und ich frage mich bis heute ob du erleichtert bist oder nicht.

00:18:57: Es war eine völlig...

00:18:59: Das ist doch was du sagst.

00:19:03: Es ist für mich eine völlig harmlose, völlig harmlos.

00:19:06: Also

00:19:06: hocharmlos kann's ja nicht sein weil du hast es nicht gemacht?

00:19:08: Ja aber

00:19:09: weil das ist so ne Modeerscheinung und das will ich einfach nicht!

00:19:12: Also auf jeden Fall hätte ichs gemacht wenn du es gemacht hast.

00:19:16: Ich bin jetzt im Nachhinein erleichtert Weil ich vielleicht auch eher für den Plot gemacht hätte als weil ich wirklich innerlich möchte.

00:19:23: Aber das war für mich auch auf jeden fall wegen dieser Aufregungen ein besonderer Tag.

00:19:28: Körper habe ich gerade gesagt, weil da Christine mir die Retourkutsche gegeben hat.

00:19:32: Was das Veräppeln anging, sie hat mir gesagt wir treffen uns vor einem Beauty Center und dann dachte ich auch cool vielleicht kriegen wir irgendwie so eine face mask oder so oder ein schönes schöne Behandlung oder so und reden dabei und stattdessen ist sie mit mir ins anatomische Institut gegangen

00:19:48: und sehr gut

00:19:49: wir saßen zwischen.

00:19:50: also wir sind erstmal so einen Rundgang da gegangen zwischendurch In Formal die Hüt eingelegten Körperteilen, Menschen, Embryos.

00:19:58: Also wirklich krass!

00:19:59: Und dann saßen wir neben so einem Neandertaler und so ein Skelett und haben da geredet... Das behandeln wir auch oder das behandelst du auch in dem Interview mit mir dann, dass du ja ganz anders gefragt hättest wenn wir bei einer Massage gewesen wären.

00:20:13: Und das war einfach hochspannend.

00:20:15: wie geht die andere Person da jetzt ran?

00:20:17: Was möchte sie von mir wissen?

00:20:19: ich habe keine Möglichkeit mich vorzubereiten und muss mich einfach dem hingeben dem Gespräch und ich glaube oder ich hoffe das merkt man den Buch an Dass es eigentlich nur für einem möglich war die Zügel in der Hand zu haben und die anderen musste aufmachen Musste mitgehen.

00:20:36: Das war neu!

00:20:37: Du hast das bei diesem Abenteuer, was wir jetzt nicht benennen hast du aber auf jeden Fall gesagt, du weißt dir sicher sie macht's?

00:20:43: Also du hast auch mit Freunden und deinem Mann darüber gesprochen.

00:20:46: Fast hundert Prozent.

00:20:47: Und du hast dann sehr entschieden gesagt nein so.

00:20:50: Wo habt ihr euch denn sonst noch überrascht oder vielleicht die andere nochmal irgendwie neu kennengelernt?

00:20:58: Glaubst du sowas?

00:20:59: Ich denke gerade an das Kino.

00:21:02: also das war das Thema Liebe.

00:21:05: Ich habe Mona zum Thema Liebe gefragt und ich weiß, wie vorsichtig Mona ist was ihr Privatleben angeht.

00:21:15: Und deswegen war das für mich auch so ein ganz schmaler Grad.

00:21:24: Wo bin ich gerade mit ihr?

00:21:29: Also wo kann ich noch damit rechnen, dass sie antwortet und wo laufe ich gegen die Wand?

00:21:35: Und entsprechend habe ich dann auch gefragt.

00:21:39: Ich habe aber nicht so richtig einkalkuliert was der Film mit ihr machen könnte.

00:21:44: Das ist eine Dokumentation über ein Ehepaar gewesen... Wie hieß der Film?

00:21:52: Für immer Danke!

00:21:58: oder so verheiratet sind.

00:22:00: Und sie werden begleitet über die letzten vier Jahre das Leben der Frau, die wird dann krank und immer schwächer und wackeliger...

00:22:10: Es ist ein

00:22:11: Dokumentarfilm?

00:22:12: ...und er begleitete bis zum Ende und stirbt selbst einen Jahr später, weil ihm wirklich wie die Wurzeln, die Lebenswurzel auch gezogen haben.

00:22:21: Und jemand, der zweiunddreißig Jahre alt ist, ein Ehepaar zu zeigen Und so wirklich eine Liebe gelebt und ein Leben gelebt, auch Leiden erlebt hat miteinander.

00:22:36: Da konnte ich nicht so richtig einschätzen was das mit dir macht.

00:22:41: Ich war fast froh dass du am Ende ... Also zumindest zwei Drehen.

00:22:46: Ich glaube, es waren ein

00:22:47: paar mehr.

00:22:48: Mich hat der Film sehr bewegt.

00:22:49: Man muss natürlich auch sagen... Wenn du mir den jetzt irgendwo zu Hause auf dem Schreibtisch, auf dem Laptop gezeigt hättest weiß ich nicht ob ich da so reingestiegen wäre aber wir saßen halt zweit in diesem Kinosaal.

00:23:01: ist ein sehr ruhiger, langsamer Film wenn du ihn kennst.

00:23:04: Weißt du wovon ich rede?

00:23:05: Das ist ein Film der Ruhe braucht und der die volle Aufmerksamkeit braucht.

00:23:10: Nicht auf das Handy gucken!

00:23:11: Nicht zwischendurch zum Kühlschrank.

00:23:12: niemand darf anrufen keiner und dann ist er so richtig in mich eingesickert.

00:23:18: Und ich habe ganz viel von dem, was ich da gesehen hab auf meine eigene Beziehung bezogen und habe mich gefragt wie muss sich das anfühlen irgendwann das Leben loslassen zu müssen?

00:23:31: aber damit halt auch die Liebe und es hat mir so bewusst gemacht dass diese Liebe die für mich so wichtig ist in meinem Leben deswegen halte ich sie auch so geschützt Dass sie ein Ablaufdatum hat und dass ich mir das einfach... Mir fehlt die Vorstellungskraft.

00:23:47: Und gleichermaßen zeigen es mir diese beiden Menschen auf so eine wunderschön gemachte Art, und das hat mich total berührt weil ich gleichzeitig auch dann gemerkt habe, dass das Kristines Weg sein wird mit mir langsam erst an mein Leben mich ran zu testen indem wir erstmal über diese beiden reden.

00:24:05: Das hab' ich ihr so hoch angerechnet und deswegen hab', ich eher da ja auch vertraut Weil ich wusste, dass sie weiß wie schmal der Grad da bei mir ist und nur deshalb habe ich mich dann glaube ich auch in dem Kapitel deutlich mehr geöffnet als ich es eigentlich geplant hatte.

00:24:23: Und glaube tatsächlich das ist das Persönlichste was ich je so von mir in die Öffentlichkeit getragen habe.

00:24:30: aber es hat sich schön angefühlt weil's in Christine Händen lag und weil es so in einem Buch noch mal Das ist ein geschützterer Rahmen als ein Podcast, in dem man einfach so losbrabbelt.

00:24:42: Man kann es der anderen Personen, die da ja auch dann mit gemeint sind und drinnen zeigen – man kann darüber reden!

00:24:48: Wenn man sich mit etwas unwohl fühlt, kann man vier Fünfzig Nächte drüber schlafen.

00:24:53: Und so ist ein Kapitel entstanden was für mich mit Abstand das besonders wichtigste ist im

00:25:00: Buch.

00:25:01: war auf jeden Fall auch, finde ich ein toll ausgewählter Film.

00:25:03: Man muss ja auch sagen es ist ja gar kein... das klingt jetzt so als sei das so alles irgendwie so rosa rot und die große Liebe über alle Zeiten.

00:25:09: aber das ist ja eine sehr komplizierte Liebesgeschichte.

00:25:13: Woher

00:25:14: kennst du das?

00:25:15: Ich habe den in der Grimme Jury gesehen Und hab auch sehr geweint, was mir ein bisschen unangenehm war.

00:25:21: Weil wir da eben in diesem Jury-Raum saßen und ich dann immer so versucht habe das zu verbergen.

00:25:27: aber ich muss ja immer weichen bei solchen Sachen.

00:25:28: deswegen...

00:25:29: Ich fand bei dem Film den Anfang so großartig wie die auf diesem Teichter sind.

00:25:37: Auch

00:25:37: auf einem Tretboot?

00:25:39: Ja!

00:25:40: Und sie sieht die Schwäne und sagt guck mal da die Schwähne und dann essen Sie zwei Minuten später einen Eis.

00:25:46: Du weißt du, das stört mich.

00:25:49: Und er mit einer ... Mit der Gelassenheit eines Jahrzehntelang verheirateten Mannes sagt, dann ist es eben so.

00:25:58: Aber gar nicht so, oh, du gehst mir auf die Nerven.

00:26:01: Dann ist es ihm nur und das fand ich so...

00:26:04: Ja, die waren toll.

00:26:05: Das war liebevoll!

00:26:06: Ganz toll ausgewähltes Paar.

00:26:08: natürlich auch toll dass sie sich so öffnen und uns so begleiten lassen aber auch von der Filmemacherin, eine Frau Pia Lenz

00:26:13: gleich?

00:26:15: Hat ihr eigentlich

00:26:15: einen Krimabreis bekommen dafür?

00:26:17: Nein, ne.

00:26:18: Ich weiß ja immer nicht wie viel man sagen darf aber manchmal ist es sehr knapp muss man sagen die hat leider keinen bekommen.

00:26:24: Aber es war also hätte sie auf jeden Fall verdient weil das ein toller Film und deswegen finde ichs auch schön dass der auch im Buch vielleicht nochmal gefeaturet wird und einige Menschen vielleicht deswegen darauf aufmerksam werden und ihnen gucken können.

00:26:36: Du hast das gerade beschrieben oder ihr habt es beschrieben, grade bei dem Kapitel.

00:26:40: Das ist sehr persönlich wurde aber natürlich mein alles was ihr bespricht also ob's um Körper geht, ob's Umsterben geht und Niederlagen geht.

00:26:46: Das kann man ja nicht machen wenn man sich nicht öffnet und persönlich erzählt.

00:26:51: Gleichzeitig finde ich eine sehr berechtigte Frage wie viel gebe ich denn von mir Preis?

00:26:55: Wieviel will ich dann erzählen?

00:26:57: Wie oft bin ich denn was meine Niederlage angeht?

00:27:03: Also du hast es ja auch gesagt, ihr habt natürlich die Chance das dann immer nachher nochmal zu überlegen und zu reflektieren.

00:27:08: Vielleicht auch Dinge zu ändern.

00:27:09: Trotzdem ist es... Es ist natürlich sehr persönlich geworden, sonst hättet ihr es ja eigentlich nicht machen müssen.

00:27:15: Nee, sonst hätte man's gar nicht machen brauchen.

00:27:16: Das war uns bei Englaby auch klar!

00:27:18: Aber wie schwer war das für sich selber rauszufinden?

00:27:21: Wie viel will ich denn jetzt erzählen?

00:27:22: Und wie offen will ich sein?

00:27:24: Welche Themen will ich dann eben vielleicht auch nicht in so einem Buch wiederfinden?

00:27:28: Ich glaube dass es generell den Unterschied zwischen Mona und mir gibt dass ich mein Herz eher auf der Zunge trage und manchmal Dinge raushaue, wo ich hinterher denke, taktisch unglug.

00:27:44: Erzähl' ich dir gleich!

00:27:46: Taktisch un glug.

00:27:48: Aber dann ist es gesagt... Ich habe aber dann wirklich beim Gegenlesen, haben wir das ja beide so formuliert dass man es gut lesen kann.

00:27:59: Dass sich eben nicht wie manchmal so abgehackte Antworten anfühlt.

00:28:04: und ich hatte ich hatte hinterher nach unserem Gespräch über Ende also über den Tod Wo wir beide in diesem dunklen kalten Club wo wir beide geweint haben auch weil uns klar war Irgendwann werden wir uns trennen müssen und zwar nicht, weil wir uns furchtbar in die Haare kriegen.

00:28:30: Sondern weil die Wahrscheinlichkeit ist relativ groß dass ich vor dir sterbe und der Gedanke

00:28:37: das

00:28:37: Mona auf meiner Trauerfeier ist Und wer jetzt da sitzen und über diese Trauer feiern die hoffentlich eine fröhliche wird Reden wären Das war schon sehr bewegend.

00:28:47: und über den Tod meines Vaters zu reden was ja sowieso also ein ganz wichtiges Kapitel in meinem Leben ist.

00:28:57: Das war schon...

00:28:58: Also ich

00:28:58: hab da gesessen und habe richtig geweint, also richtig geschlucht.

00:29:02: Und als ich dann zu Hause war, da war ich auch wirklich erschöpft weil das ja auch eine Seelenarbeit.

00:29:09: Da habe ich mich beim Redigieren davor ein bisschen

00:29:13: gefürchtet.

00:29:13: Stimmt!

00:29:14: Da erinnere ich mich noch daran, dass du ganz oft gesagt hast, boah, ich muss mich da noch dran setzen aber ich weiß nicht ob ich mich traue.

00:29:19: Das habe ich auch als letztes Kapital gemacht Und es dann zu machen war völlig in Ordnung.

00:29:27: Da ist es mir nicht so schwergefallen, also gar nicht mehr schwergefallen sondern da konnte ich das wirklich in meine Worte nochmal bringen auch immer noch emotional aber mit einer kleinen Distanz.

00:29:41: und was haben wir jetzt noch gar nicht drüber geredet?

00:29:43: Was ich so schön fand an der Struktur, für die wir uns am Ende dann entschieden haben war.

00:29:48: Dass es ja auch noch einordnende Texte gibt.

00:29:51: also ist kein reines Interviewbuch sondern die Struktur so dass diejenige die das interview vorbereitet den Ort aussucht einen Intro schreibt wie eine kleine Kolumne oder ein kleines Essay rein in das Gespräch mit ihren Beweggründen warum sie was wissen möchte was ihre Gedanken sind zu dem Thema.

00:30:08: und die andere Person die interviewed wurde hat die Möglichkeit nach dem Kapitel jedes Mal ein Outro geschrieben.

00:30:15: Das heißt, man hatte immer auch die Möglichkeit über das Interview hinaus – auch wenn man danach dann noch Gefühle hatte, die einem auf der Brust lagen.

00:30:22: Ich hatte auch eingespräch.

00:30:23: Da ging es mir gar nicht so gut danach und ich habe mich gar nicht gefühlt wie ich dachte nach dem Glückskapitel.

00:30:30: Und dann hab' ich's einfach danach da reingeschrieben und ich glaube, dass gibt nochmal so n bisschen Kontext!

00:30:35: Was das Persönliche angeht ist wirklich immer einen in sich reinhorchen und austarieren.

00:30:42: Und wir haben es so gemacht wie im Podcast auch, da haben wir am Anfang die Regel aufgestellt.

00:30:47: Wir sagen erst mal das was wir sagen wollen und auch bei einem Podcast gibt's ja die Möglichkeit zu schneiden und bei einem Buch ist es ein Klick dann ist eine Frage oder Antwort wieder raus.

00:30:57: aber ich glaube dass hat mir total geholfen dass ich erstmal nur gedacht habe ich rede mit Christine nur mit Christine und alles was ich ihr erzählen möchte landet dann bei mir auf dem Papier Und dann überlege ich über Christine hinaus.

00:31:10: Ist das was, was nach außen gehört oder nicht?

00:31:13: Es war überraschend wenig, was es am Ende nicht war.

00:31:17: Jede von uns hat mal ein-, zwei Aspekte sich doch dagegen entschieden.

00:31:21: aber es waren auch sehr private Sachen oder etwas, was ein bisschen schlenker war der zu viel war.

00:31:27: Aber diese Interviews sind in einer leicht gekürzten Form schon ziemlich eins-zu-eins im Buch gelandet.

00:31:33: Ja, sehe ich genauso und das ist ... Wenn ich es jetzt so vor mir sehe, das liegt ja vor uns.

00:31:38: Es sind ja dreihundertdreißig Seiten geworden.

00:31:41: Das hätte ich nie gedacht und du musst dann in den Druck geht es noch ein paar Mal gegenlesen.

00:31:50: Und das war für mich das Spannende.

00:31:55: Ich habe zwei-, dreimal gegengelesen Nichts mehr geändert.

00:32:00: Also vielleicht mal ein Komma noch oder irgendwie ein Adjektiv, wo ich wieder mega krass oder irgend sowas gesagt habe.

00:32:08: Das hab' ich dann vielleicht rausgenommen.

00:32:10: aber da haben das war wirklich die größte Arbeit dass zusammenhängt und vor allen Dingen Also großes Wort.

00:32:20: Aber dass es sich wie eine Geschichte, also wie ein Roman liest und das ist nicht so'n Frage-Anforderding geworden ist?

00:32:27: Weil das waren die Schwierigkeiten am Anfang, ne?

00:32:30: Und dass wir's auch vom Podcast loslösen... Das sieht man ja jetzt auch an dem Design der Aufmachung.

00:32:36: nirgendwo steht da zwei Seiten.

00:32:38: Obwohl wir natürlich immer wieder den Podcast erwähnen.

00:32:41: aber wir wollten kein Podcastbuch schreiben.

00:32:44: Mein großer Wunsch war, Und diejenigen, die im Podcast gar nicht kennen sollten keinen Wissensrückstand haben.

00:33:07: Sondern einfach dieses Buch lesen als eine Zusammenkunft von zwei Frauen, die sich nahestehen und über bestimmte Themen des Lebens miteinander ins Gespräch kommen wollen.

00:33:18: Und wie schön wäre das, wenn das dazu führt dass vielleicht auch im echten Leben dann die eine oder andere Person sagt Boah die Frage oder jene finde ich spannend oder Ich schnappe mir meine beste Freundin, meine Tante Oder wehe meine Mutter wehen auch immer und wir setzen uns hin und wir reden einfach mal über den Tod oder über die Liebe und lehnen das so ein bisschen daran an.

00:33:37: Das wäre mein größter Wunsch.

00:33:38: das fände ich so cool Wenn das passiert weil es war für uns extrem gewinnen bringt also für mich

00:33:44: Für mich ja

00:33:46: Kleine Werbeunterbrechung in eigener Sache.

00:33:48: Hier ist Sarah Brassack, stellvertretende Chefredakteurin des Kölner Stadtanzeiger.

00:33:53: Wir berichten in der gedruckten Ausgabe oder im E-Paper des Körner Stadtanziger sowie auf ksdr.de täglich intensiv über alles wichtige was in Köln passiert – aber natürlich auch in der Region, Deutschland und der Welt!

00:34:06: Dieser Podcast ist für Sie kostenfrei hörbar.

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00:34:23: und jetzt geht es weiter mit dem Podcast.

00:34:26: Ich habe irgendwann festgestellt, ich bin in einem Verein engagiere mich ehrenamtlich mit am Vorstand und da waren... ist ein bisschen jetzt gewechselt aber da waren einige mit mir diesem Vorstand.

00:34:38: die waren so um die Achtzig.

00:34:40: dann zu der Zeit Als ich da anfing, war ich irgendwie Anfang dreißig.

00:34:44: Und dann ist mir da so aufgegangen... Weil ich mich gefragt habe irgendwann warum mache das eigentlich so gerne?

00:34:48: Also unter anderem auch die Kölner Freiwilligen-Eigentur kann man auch mal sagen toller Verein der sich für Erdnabend engagiert.

00:34:54: aber mir ist auch aufgefallen dass es auch daran liegt dass ich sonst nie näher Kontakt habe mit Menschen die deutlich älter sind als ich

00:35:02: außerhalb

00:35:03: meiner Familie.

00:35:04: Das kommt ja nicht vor.

00:35:06: und dann hab' ich gemerkt wie wertvoll das ist Und das zieht sich ja durchs ganze Buch.

00:35:15: Das ist ja auch zentral, weil ihr nun mal einfach... Ihr seid an unterschiedlichen Punkten im Leben.

00:35:20: Dein Jugend war eben zu einem ganz anderen Zeitpunkt als deine.

00:35:23: Aber was würdet ihr sagen?

00:35:25: Warum ist es so wichtig?

00:35:26: Weil du hast gerade gesagt vielleicht mit einer Freundin oder aber eben vielleicht auch mal mit jemandem zu solchen Themen ins Gespräch zu kommen der aus einer ganz anderen Generation stammt

00:35:34: weil ich glaube es verbindet.

00:35:35: Es ist nicht so, oh nee die sind jung oder die sind alt oder sie finden nicht mehr statt.

00:35:40: Ich seh's ja an mir selbst als ich noch jung war immer gedacht habe... ich weiß dass das ein schräger Gedanke ist aber das hab' ich gedacht Die Alten waren nie jung und dann ist es immer so faszinierend wenn du Fotos von alten Menschen siehst also auch wie bei diesem Film Wenn du siehst, wie attraktiv die waren und also wie sie gesprüht haben auch vor, weiß ich nicht, Erotik, Sexapil, was auch immer.

00:36:09: Und du denkst, du siehst so alte Menschen und denkst ja alt zur Welt gekommen.

00:36:16: Das ist das faszinierende, was ich mit Mona erlebe

00:36:20: dieses

00:36:22: Miteinanderreden wollen und nicht denken, die ist soweit weg von mir Das wird nie funktionieren.

00:36:29: Es funktioniert beim Podcast ja jedes Mal, das ist ja... Ich bin auch manchmal... Also manchmal bin ich die Jüngere von uns beiden weil ich nicht strategisch bin sondern die Dinger einfach raushauen.

00:36:42: und manchmal bin mich... Manchmal bin ich Die, die sagt, die eigentlich denkt es wäre ganz gut wenn du jetzt noch mal dreißig Jahre warten würdest aber es nicht sage oder nicht oft sage Weil

00:36:55: das gehört Du darfst das ja so oft denken, wie du möchtest.

00:36:58: Aber sagen machst es eigentlich nie und das rechne ich dir natürlich auch total hoch an weil das passiert ja auch leider schnell dass diese dieser Altersunterschied darin resultiert dass einfach keine Augenhöhe entsteht und deswegen würde ich sehe das genau wie du man kann nur gewinnen wenn das zustande kommt.

00:37:18: Aber man kann es auch nicht mit jedem über das Knie brechen, weil es lebt schon auch davon dass wir uns nahestehen, dass wir über diese Themen reden können.

00:37:25: also wenn du dich jetzt mit irgendwem aus dem Verein zusammensetzt und sagst jetzt lass uns mal über den Tod reden Es ist schon auch diese Nähe.

00:37:31: aber das besondere an unserer Nähe die wir haben ist Dass ich nicht eine Sekunde das Gefühl hatte Christine sieht mich von oben herab an oder Ich schaue zu ihr hinauf?

00:37:41: Ich glaube wir beide haben Situationen wo wir zueinander aufschauen.

00:37:45: Wir haben aber ganz oft.

00:37:47: Ich habe ein ganz starkes Gefühl von Augenhöhe mit Christine.

00:37:51: Von ernst genommen werden, von respektiert werden und respektiere sie auch zu tiefs auch wenn wir uns wirklich über das Buch in die Haare bekommen haben und da noch mal eine andere Facette voneinander kennengelernt haben.

00:38:04: aber es ist so einen tiefer Respekt und gleichzeitig genau das was du gesagt hast.

00:38:09: ich lerne durch dich natürlich etwas was mit zweiunddreißig sonst gar nicht so sehr ins Sichtfeld gerät Du hast es letztens irgendwann ausgedrückt, als ein an den Rand der Gesellschaft gedrückt werden.

00:38:22: Ich habe das Gefühl ich stehe so mittendrin und sauge alles auf und ich springe überall runter und jede Chance die da liegt, die nehme ich.

00:38:30: Und so lang durch Christine habe ich glaube ich verstanden zu haben oder fange an das zu sehen was ist für eine Person bedeutet wenn sie da plötzlich nicht mehr überall mitten drin ist sondern mehr am Rand.

00:38:44: Warum sollte ich mir darüber Gedanken machen?

00:38:46: Und durch dich kriege ich da einen Blick führen.

00:38:47: Das ist toll!

00:38:50: Was lernt ihr voneinander oder habt jetzt auch während des Schreibens noch mal eben, ihr kennt euch ja jetzt durch den Podcast... Ihr macht das jetzt seit fünf Jahren glaube ich, ne ungefähr?

00:39:01: Genau und habt dann natürlich auch intensive Gespräche und geht ja auch zusammen, macht ja auch Veranstaltung.

00:39:05: also Ihr seid ja immer im Austausch, aber trotzdem.

00:39:08: Was habt ihr jetzt beim Schreiben dieses Buches nochmal über die andere gelernt?

00:39:13: Was euch vorher vielleicht einfach nicht so klar war?

00:39:17: Wir haben viel über das Miteinander gelernt.

00:39:21: Ich habe gelernt dass es für Mona wichtig ist Dass es einen Plan gibt und man den einhält.

00:39:30: Und Mona hat von mir schmerzhaft erfahren, dass ich kein Planen-Einhalter bin Und mich hat das sehr geschmerzt, dass ich gemerkt habe, dass sich dich damit verletzt habe.

00:39:44: Ich will gar nicht sagen gekränkt, sondern dass ich eine Seite an dir zwar wahrgenommen hab aber ignoriert habe.

00:39:52: und das hat mir noch mal... Also ich bin jetzt jemand der Deadlines einhält.

00:39:58: Erziehungsmaßnahme.

00:40:00: Das

00:40:01: war natürlich gar nicht das Ziel, aber... Ich

00:40:03: weiß, ich weiß!

00:40:04: Aber es war trotzdem ... Wir haben in einem Podcast darüber geredet als es um Versprechen ging und wie leichtfertig ich was verspreche.

00:40:15: Und dann hat Mona sich fest drauf verlassen, dass ich was mache.

00:40:20: Ich habe es nicht gemacht und dadurch ist Monas ganzes Plan-Spiel oder Plangebäude so ein bisschen ins Rutschen gekommen.

00:40:27: Das hatte mich überhaupt nicht ... Da hab' ich auch erst gedacht, ja kommen wird!

00:40:32: Ich habe gemerkt,

00:40:34: dass

00:40:35: andere Menschen eben anders sind und man das respektieren muss.

00:40:40: von einem Menschen, den ich sowieso habe.

00:40:44: Aber in dem Fall war das nochmal sehr besonders.

00:40:47: Und andersrum natürlich genauso also... Ich hab ein großes Problem damit zum Beispiel Deadlines nicht einzuhalten was vielleicht auch an der einen oder anderen Stelle übertrieben ist, was sich selber vielleicht nicht so schnell rausgefunden hätte wie mit Christine weil wir haben das Buch später abgegeben als geplant.

00:41:08: Nicht super viel später, aber für mich schon so dass ich jeden Morgen aufgewacht bin und dachte der Steinbock in mir hält es nicht aus!

00:41:14: Und der Schütze in mir hat gesagt ich mach mal eben was anderes.

00:41:18: Und dann am Ende hat trotzdem alles locker geklappt.

00:41:21: also vielleicht dieses bisschen auch mal locker bleiben... Ich glaube aber das kommt auch mit der Zeit und es ist wirklich auch eine Charakterfrage.

00:41:31: Und da sind wir sehr unterschiedlich, aber gerade diese Unterschiedlichkeit – ich habe nämlich oft im Freundeskreis.

00:41:36: so reden wir mit meinen Freunden oft darüber wie ähnlich wir uns sind.

00:41:40: Wir haben uns alle in der Uni kennengelernt, sind da so ähnlich früh sozialisiert worden irgendwie und haben so eine ähnliche Arbeitsmoral.

00:41:48: und wenn da was organisiert wird das immer alles perfekt!

00:41:52: Und einfach, ich finde es eigentlich unter dem Strich sehr erfrischend.

00:41:56: Dass man mal andere Arbeitsweisen und andere Arten- und Weisen aufs Leben zu gucken kennenlernt.

00:42:02: auch dieses Antriebskapitel wo du mir wirklich sagst lasst dich doch mal treiben kind mein Gott was ist das?

00:42:08: Kind

00:42:08: habe ich noch nie gesagt!

00:42:09: Nein

00:42:09: das hab' ich jetzt immer gesetzt

00:42:11: Das fand...es wollte ich nämlich auch gerade sagen bei dem Antrieb war das ganz schön dass wir beschlossen haben also immer mit dem Ding so nach vorne.

00:42:19: Und irgendwann war das Gespräch so intensiv, dass wir unter einer wunderschönen Trauerweide gelandet sind, unterstanden.

00:42:28: und dann hat Mona gesagt singemäß, dass es eben auch immer ein bisschen Antrieb braucht im Leben damit man vorankommt.

00:42:35: Und da konnte ich sagen, aber guck doch mal wie schön es ist.

00:42:39: Wir haben uns treiben lassen und sind an einer unerwartet schönen Stelle angekommen und hatten Ruhe und Zeit miteinander zu reden.

00:42:47: das war ja

00:42:49: Das war

00:42:49: die, danke.

00:42:50: Aber da an dem Punkt hab ich dann gesagt kann man nachlesen fällt mir auch gar nicht schwer jetzt hier gerade mit dir zu stehen und dann hat Christine mir gespiegelt naja aber wenn du sagst Ich lass mich jetzt mal treiben oder ich mach jetzt mal Pause Dann ist das Teil deines Plans.

00:43:03: Dann sagst Du ich fliege jetzt nach Marokko Und ich mache mal zwei Wochen gar nix und so und dann versuchst Du dich treiben zu lassen.

00:43:09: aber vielleicht ist es ja kein echtes Treiben lassen.

00:43:11: und dann dachte ich wirklich in dem Moment so Ja muss ich mir mal sacken lassen.

00:43:16: Vielleicht ist das so und vielleicht ist das was in mir verankert ist, aber auch etwas, was sich verändern

00:43:21: kann.".

00:43:22: Und ich glaube solche Punkte hatten wir beide immer wieder, dass wir gemerkt haben da hält ihr jemand auf eine richtig gute Art geraten Spiegel vor.

00:43:30: Das jetzt öffentlich zu machen ist natürlich besonders!

00:43:33: Aber ich glaube es kann gelingen wenn man per Person nahesteht, auch im privaten ohne daraus einen Buch

00:43:38: zu machen.

00:43:39: Gibt's denn auch Momente wo ihr merkt?

00:43:41: Vielleicht auch beim Schreiben oder generell Dann vielleicht auch durch den Altersunterschied, da fällt es mir schwer die andere zu verstehen.

00:43:50: Da kriege ich die Nähe nicht so hin einfach weil meine Lebensrealität gerade doch so anders ist oder spielt das gar keine

00:43:57: Rolle?

00:43:57: Ich glaube als spontan fällt mir das Kapitel Liebe ein und im Monat mein Leben und mein Lieben als dynamisches... also Betonung auf dynamisches liebes Leben.

00:44:11: Und ich habe am Anfang fast ein bisschen dafür geschämt, dass ich so viele Affären hatte.

00:44:21: Weil Mona die große Liebe mit sechzehn gefunden hat und ich mir schon Gedanken gemacht hab wie wäre dein Leben verlaufen wenn du einen wunderbaren Ankerpunkt in deinem Leben von Anfang an gehabt hättest?

00:44:39: Das war schon am Anfang, also jetzt gar nicht noch nicht mal bei dem Buch.

00:44:43: Schon vorher wenn wir immer hin und wieder über Paris oder Ferien und so gesprochen haben dann habe ich gedacht man was mag die von dir denken?

00:44:52: Also fast so ein bisschen... Und irgendwann hat sich das so aufgelöst.

00:44:59: Irgendwann war klar du lebst anders als ich und du liebst anders wie ich.

00:45:05: und das ist eben meine Art.

00:45:08: Und das hat mich im Leben auf viele Irrwege geführt, aber die waren meistens.

00:45:12: Auch ganz schön.

00:45:13: Und ich finde ja super spannend, also ich hab nicht einmal gedacht die sollte sich schämen soll.

00:45:17: ich dachte so oh mein Gott alles was ich nicht erlebt habe hole ich mir jetzt mehr kristine erzähle von jeder erfähre die du hattest wie war das mit dem in paris und was habt ihr da gemacht?

00:45:25: und als du mit den beiden dann so also mit den beidem dann da klinkt jetzt wild aber rumgefahren bist in keine

00:45:31: ahnung wo

00:45:32: das erzählt eurem buch mit irgendein so champagne jungs oder

00:45:35: was?

00:45:35: keine panne mitten in der champagne und so

00:45:38: geil habe ich nie stand jetzt nicht erleben.

00:45:42: und es ist total fein für mich, weil ich habe meine eigene Geschichte.

00:45:45: Und ich liebe die Geschichte.

00:45:47: aber das finde ich super da von dir so Einblicke zu bekommen.

00:45:51: und meine Antwort wäre wahrscheinlich das Kapitel Körper.

00:45:57: Und da hatte ich auch so eine Unsicherheit, die ist auch im Buch gelandet.

00:46:01: Nach einem Interview ging es darum Stuhl wegzuräumen und den mussten wir ein bisschen weiter weg an ne Wand stellen.

00:46:08: Und Christine hat gesagt, nee, nein, nein!

00:46:10: Ich habe ihr den so weggenommen und habe ihn weggebracht weil ich in meinem Kopf dachte... Ist ja einfacher wenn ich jetzt kurz rüber sprinte und den dahin stelle.

00:46:19: Das muss Christine jetzt und das war einfach nett gemeint.

00:46:22: Im Nachhinein habe ich mir komplett den Kopf zerbrochen.

00:46:24: Ich habe es dann im nächsten Interview noch mal aufgeriffen und sie gefragt, wie das für sie war.

00:46:30: Weil ich dachte, da war das übergriffig!

00:46:31: Und Christine natürlich hätte die den Stuhl an die Wand tragen können.

00:46:34: aber mir fehlt oder fehlte ich auch.

00:46:37: darf ichs Gefühl jetzt nach unserem Gespräch?

00:46:39: Ich komme ein bisschen mehr dahinter.

00:46:41: Mir fehlete einen Gefühl dafür Wie sich ein Mensch mit seventy in seinem Körper fühlt weil ich kenne dass nur bei Verletzung oder so dass der Körper einem tolle Grenzen setzt.

00:46:53: Ich bin super sportlich, ich liebe es in Bewegung zu sein.

00:46:56: Ich hatte eine große Probleme mit meinem Körper außer im Normalbereich und dann das einschätzen zu können.

00:47:03: was ist bedeutet?

00:47:05: Mit siebenundsiebzig Walken zu gehen oder eine Treppe zu gehen, oder halt ein Stuhl zu tragen und manchmal überpays sich dann im Kopf und denkt oh Gott!

00:47:12: Das ist ne Riesenkraftanstrengungen für die jetzt diesen Stuhlt zu tragen ist es aber vielleicht gar nicht.

00:47:16: Und da hat mir das Buch jetzt auch noch mal doll geholfen, weil wir da im Podcast oder so privat gar nicht so viel drüber geredet haben.

00:47:23: Aber hier war eben Körper ein ganz eigenes Thema und da habe ich glaube ich ein bisschen mehr noch das Gefühl dafür bekommen?

00:47:30: Ich erinnere mich an einen Podcast den wir in Stuttgart gemacht haben und das war, erzähle ich glaube, im Buch... Das war also ein ganz altes Gebäude und da ging eine riesengroße Freitreppe nach oben Und ich habe mich gar nicht getraut, ob die zu fragen, ob sie einen Fahrstuhl haben.

00:47:50: Weil das so ein edles Gebäude ist und dann sind wir da... Für mich ist es auch besser wenn ich nicht mitten auf der Freitreppe sondern am Geländer laufe.

00:47:59: Aber wir sind da hoch und Ich hab' so getan als bräuchte überhaupt nicht viel Luft Wenn ich da hoch... Und Mona hat das gespürt und gemerkt und hat So getan.

00:48:10: also ob's ja auch nicht so leicht war Das fand ich unglaublich Liebenswürdig und liebenswert.

00:48:17: Und jetzt ist es überhaupt keine Frage, wenn wir irgendwo sind.

00:48:21: Fahrstuhl oder Treppe?

00:48:22: Mona sagt von sich aus ich würde lieber den Fahrsturl.

00:48:27: Aber wie geht ihr damit um?

00:48:28: Das ist ja eine Frage.

00:48:30: Also das hat man oft mit Eltern dann irgendwann, wenn die eben älter sind und wenn man natürlich auch merkt gewisse Dinge gehen irgendwie nicht mehr so.

00:48:39: Das sind jetzt so Kleinigkeiten zu sagen da nehmen wir jetzt eben den Fahrstuhl aber der hängt ja was dran.

00:48:43: Da hängt er dran dass natürlich vielleicht irgendwann der Moment kommt in dem du auch merkst ich kann einfach bestimmte Dinge nicht mehr gut und sie kann sich eben ganz selbstverständlich.

00:48:54: Und natürlich habt ihr eben gesagt, also Tod ist der ultimative Endpunkt.

00:48:59: Aber irgendwann wird ja vielleicht auch so der Moment kommen das du sagst, irgendwie ist mir es vielleicht zu viel oder auch jetzt dann auf Tour zu gehen, so ein Buch zu schreiben.

00:49:08: Das ist einfach Arbeit!

00:49:10: Das muss man ganz klar sagen.

00:49:13: Ist das was, worüber ihr nachdenkt?

00:49:15: Ob's einen Endpunkt dann irgendwann gibt für euer Verhältnis und seid ihr vielleicht auch ein bisschen traurig dass ihr euch doch... Was euch dann eben doch die so forty fünf Jahre trennen?

00:49:25: Also das erste ist, dass für mich das mit der Treppe keine Kleinigkeit ist.

00:49:30: Sondern, dass es mich wirklich beschäftigt weil das ja ein Prozess ist.

00:49:33: Dass du auf einmal merkst Du kommst nicht mehr so Behände da hoch und

00:49:39: ich

00:49:40: empfinde schon jetzt...

00:49:42: Ich

00:49:42: glaube's habe ich vom ersten Podcast an gespürt Weil es eine Freude war den zu machen.

00:49:48: Schon jetzt ne leichte Melancholie wenn das vorbei ist, weil es eine solche Bereicherung für mein Leben ist.

00:50:01: Erst mal nur melankotisch, denn es läuft ja noch.

00:50:04: Aber das wird eine große Traurigkeit und ich bin ja eh nicht so gut im Abschied nehmen.

00:50:09: Also bei dem Abschied komme ich nicht, den kannst du mal einmachen.

00:50:13: Jetzt mein

00:50:13: gar nicht... Ich meine gar nicht den Tod jetzt, oder?

00:50:15: Nein, nein!

00:50:16: Ein Ende dieses Projekts, ja weil das auch... Und wir machen es ja nur noch nicht zehn Jahre und wir kennen uns auch noch nie zehn Jahre.

00:50:22: aber es fühlt sich jetzt schon wieso ein bedeutendes Kapitel in meinem Leben an was immer bleiben wird, egal wie alt ich bin.

00:50:31: Und das zu spüren dass man da gerade drinsteckt normalerweise glaube ich merkt man sowas immer erst im Nachhinein und ich merke gerade wie viel Bedeutung das hat für mich was wir gerade machen diese Begegnungen hat mit Christine.

00:50:43: Ich versuche das ganz weit wegzuschieben.

00:50:46: deswegen hat mich auch dieser Moment so vollkommen aus der kalten erwischt als mir in diesem Interview nicht spreche es dann auch aus klar wird dass die Trauerfeier die Christine gerade beschreibt, wenn alles so läuft wie das Leben ist plant und mir nichts Schlimmes vorher passiert es so sein wird.

00:51:04: Ich kann's jetzt gar nicht aussprechen ohne zu heulen aber dass ich dann da sitzen werde und dabei bin und das ist was wenn ich das nicht wegschiebe von mir dann kommt die Traurigkeit schon jetzt und deswegen bin ich einfach super froh, dass wir all das machen können.

00:51:19: Dass dieses Buch da ist und jetzt eine Tour machen.

00:51:22: Dass wir einfach Gas geben, dass Christine einfach super fit ist!

00:51:27: Und ja die Treppe!

00:51:28: Aber mein Gott, dein Körper ist siebenundsebzig Jahre alt ne?

00:51:31: Und guck mal andere... es ist bei dir keine Kleinigkeit ich weiß aber ich glaube andere würden sich deinen Fitnesslevel wünschen.

00:51:38: du machst Pilates, du gehst walken

00:51:40: nur weil ich ein Pilates ist Aber

00:51:44: du machst es, ich find's super.

00:51:46: Das hält dir auch jung und du bist ... Und deswegen sage ich euren Buch Ich gucke dich an und vergesst das auch, dass wir diesen Altersunterschied haben weil ich sehe durch deine Augen hin durch eine ganz junge Seele.

00:51:59: Jetzt komme ich hier mit den Sternzeichen und dem Seelenkuchen.

00:52:01: Ich bin gar nicht esoterisch aber Christine ist eigentlich im Herzen die allerhöchstens vierzig.

00:52:08: Im Herzen bin ich viel jünger.

00:52:10: Noch jüngerer als er.

00:52:11: Kommt wie ein Level.

00:52:14: Ich würde noch mal gerne mit euch über den Titel sprechen.

00:52:16: Wenn man das Buch liest, dann stellt man fest es war im Gespräch.

00:52:20: also bezogen auf das Buchprojekt ist dieser Satz gefallen und du wolltest eigentlich einen anderen Titel Jungen und Jünger wenn ich mich richtig erinnere oder?

00:52:27: Stimmt

00:52:27: das sagst du im Buch ja

00:52:29: Aber dann habt ihr das zum Titel gemacht.

00:52:31: und natürlich wenn man das buch nur nicht gelesen hat bezieht man das ja auf diese großen Fragen und aufs Leben im Allgemeinen.

00:52:37: Und da habe ich so ein bisschen darüber nachgedacht weil Ehrlich gesagt, bei mir war so der Moment wo ich das Gefühl hatte jetzt ist meine Kindheit endgültig vorbei.

00:52:44: Weil als ich begriffen habe es gibt einfach Dinge die werden eben nicht mehr gut also Beziehungen zu Menschen oder Dinge die man sich gewünscht hat von denen man irgendwann merkt sie treten nicht ein.

00:52:59: Das hat ja was sehr Optimistisches, was ich auch sehr schön finde.

00:53:02: Aber könnt ihr das sozusagen glauben?

00:53:05: Dass es irgendwann gut wird?

00:53:08: und warum habt ihr euch entschieden das zum Titel zu lassen?

00:53:11: Also ich glaube dass sich immer auf die Dinge des Lebens bezieht und zwar nicht aufs ganze Leben, dass es gut wird sondern manche Dinge werden besser.

00:53:25: oder man weiß Niederlagen sind nicht das Ende, man kommt über Niederlagen hinweg zum Beispiel.

00:53:33: Und das ist eigentlich ... Das ist glaube ich damit gemeint.

00:53:36: Wann wusstest du in einer ganz beschissenen Situation deines Lebens dass du schon drüber hinweg kommen wirst?

00:53:42: So habe ich unser Buch verstanden.

00:53:44: und was den Titel angeht Ich bin mit dem völlig einverstanden im Prinzip theoretisch womit ich nicht einverstand bin und das war ein Streitpunkt zwischen uns.

00:53:57: Ich hätte meinen Favorit wär gewesen, wann weiß man dass es gut wird.

00:54:02: Nein das ist viel besser so!

00:54:03: Aber warum?

00:54:04: Guck mal weil ich damit...

00:54:07: Aber Mann wäre's dein Mann und das habe ich auch gesagt.

00:54:11: Ja aber ich...

00:54:12: Es ist ja eine Frage die wir untereinander gestellt haben.

00:54:14: deswegen aber also das war auch sehr spannend um zu sehen in welchen Werden ganz oft so kleine Kleine Details, an denen wir uns aufgehangen haben.

00:54:24: Zum Beispiel wenn man guckt auf dem Cover unsere Namen sind versetzt.

00:54:28: Da hab ich mich aufgeregt und gesagt auch gar keinen Fall versetzen mit unseren Namen!

00:54:33: Und da habe ich wirklich eine Nacht nicht geschlafen wegen dieser...und du mit dem Mann und so.

00:54:38: Und jetzt am Ende ist es das Du und die Namen sind verschätzt.

00:54:41: Man guckt das Buch an und ist verliebt also.

00:54:44: Was das optimistisch angeht gibt glaube ich einen Kapitel über dass wir noch gar nicht geredet haben.

00:54:49: Das ist Zukunft.

00:54:51: Und da hatte Christine, finde ich auch eine unfassbar tolle Idee und war mit mir im Kindergarten.

00:54:58: Wir waren mit den kleinsten zusammen die noch mehr leben als ich vor sich haben und gerade erst am Anfang stehen und vielleicht noch nicht verstanden, sehr sicher noch nicht alles gut wird.

00:55:10: Und saßen dann da, haben erst mit denen gespielt und ich habe ganz viel mit ihnen gemalt.

00:55:13: Das war übrigens

00:55:14: toll Monat zu erleben wie die mit dem gemaltet hat.

00:55:18: Und das waren wirklich, wo ich so dachte Boah hätte ich mich angestellt wenn ich da gesessen hatte und Monat irgendwie eine Burg gemalt und dann war irgendwie klar da muss auch noch einer Eisprinzessin drauf.

00:55:29: Und dann sagt man, soll ich jetzt eine Eisprinzessin mal?

00:55:32: Ja.

00:55:32: Es standen so fünf Kinder um sie rum und natürlich wollten die auch da gucken, dass ja was passiert.

00:55:38: Und dann hat Mona ... Ich hätte mich sonst wie angestellt.

00:55:42: Mona hat einfach so ne eckige Figur gemalt, die mit dem Krönchen und damit waren die völlig einverstanden.

00:55:48: Ja es

00:55:48: hat ihnen gereicht genau!

00:55:50: Und danach sind wir in das Büro der Kita-Leiterin und haben eben über die Zukunft gesprochen.

00:55:54: Da ging's eben auch ganz viel um Optimismus und Zuversicht Ohne dass wir da zu politisch geworden sind, weil das ist glaube ich einfach nicht... Dafür sind wir glaube ich nicht die richtigen und es ist auch nicht das was wir wollen.

00:56:07: Das soll schon persönlich sein und unser eigener Blick so auf die Welt.

00:56:11: aber da habe ich ganz viel dann drüber nachgedacht wie schaffe ich das eigentlich in dieser Welt gerade?

00:56:17: In der so viel Schlimmes von allen Seiten auf einen Eindruck angefangen beim Klima über irgendwelche hybriden Kriege große weltpolitische Verstimmung.

00:56:26: jetzt vor ein paar Tage kriegen wir die hier aufs Botschaft, dass die KI uns vielleicht bis zum Ende des Jahrzehnts alle vergiftet oder so.

00:56:35: Das ist natürlich ... das ist der Kopfpacktas nicht wenn man sich da jeden Tag dem hingeben würde.

00:56:40: und deswegen glaube ich es genau das was Christine gerade gesagt hat Nicht auf das große Ganze gucken sondern auf die kleinen Momente im eigenen Leben Und da gibt es fast immer Fast immer irgendwas, was man findet.

00:56:54: Was dann doch gar nicht so schlecht oder vielleicht sogar gut ist und wenn es nur eine kleine Situation ist in der man mal tief einatmet und das fühlt sich schön an oder es riecht lecker So oder man kann etwas essen was man gerne mag oder einfach nur zu wissen Man hat einen Schlafplatz.

00:57:08: und also nun man kann ja wirklich sehr sehr basic dann denken und einfach dankbar sein.

00:57:13: Und mir war ganz wichtig uns zwar ganz wichtig dass man in dieser Zeit, in der wir gerade leben und in der Zuversicht super schwierig ist, dieses Buch anguckt.

00:57:23: Und was Positives fühlt!

00:57:25: Deswegen bin ich auch ganz glücklich, dass es dieses Bild geworden ist, weil das ist einfach ein Schnapschuss gewesen, kein Shooting... Da lagen wir in den Agenturräumen bei der Agentur, bei der ich unter Vertrag bin.

00:57:38: Und da ist oben so eine Disco-Kugel hängt darüber ein Sofa und hat einfach jemand von der oberen Etage gesagt legt euch mal hin das sieht so schön aus.

00:57:46: Es war einfach ein toller Tag!

00:57:47: Wir waren gut drauf und es gibt dieses Bild genau einmal.

00:57:50: Wir sind nicht geschminkt.

00:57:51: Wir hatten einfach das an was wir an dem Tag an hatten.

00:57:54: und für mich strahlt dieses Bild so viel Lebensfreude aus und steht so doll für dieses Buch, dass ich selber einmal grinsen muss wenn ich das Buch

00:58:01: ankomme.

00:58:02: Und es war toll weil... Es war auch ein Punkt an dem wir uns nicht ganz einig waren was kommt vorne aufs Kawa drauf?

00:58:11: Ich bin dafür gewesen, dass unsere Köpfe damit drauf sind und Mona hat mit Recht gesagt, ich will auf keinen Fall so ein blödes.

00:58:20: Ja wo so zwei Frauen da... Vor

00:58:23: so einer bunten Wand stehen.

00:58:24: Christine legt mir so Die Hand auf die

00:58:26: Schilder.

00:58:29: Und dann saßen wir da und haben das diskutiert im Verlag, und dann ist Mona das Bild eingefallen.

00:58:35: Du hast es rausgeholt und dann war die Frau, die für die Cover-Gestaltung auch zuständig ist.

00:58:40: Sie hat gesagt, das ist super!

00:58:41: Das könnte man nehmen.

00:58:43: Dann war nicht klar ob das mit den Farben funktioniert.

00:58:47: Ein Shooting gemacht.

00:58:50: Und als die Bilder sind schön geworden, war mir völlig klar was du meinst und so hätte ich es auch nie gewollt.

00:59:02: Wir und das finde ich total schön.

00:59:04: Und so habe ich auch kein Problem mit dem Bild.

00:59:07: Und ich hab kein Problem, mit dem du... Also nur ein bisschen

00:59:10: vertragen.

00:59:12: Ich hab gedacht, nachdem ich's gelesen hat, ach guck mal!

00:59:14: Das ist jetzt der Bezug bestimmt zum Bootshaus?

00:59:17: Und dann noch vielleicht aber auch zum Planetarium?

00:59:21: Nee,

00:59:22: das Bild ist von ... ... ja, das ist schon wirklich lange her.

00:59:26: Da gab es die Idee zum Buch, da haben wir gerade mit dem Podcast angefangen.

00:59:32: Und ich erinnere mich, dass das einfach ein Tag war in dem es uns beiden sehr gut ging und das war an dem Shooting-Tag glaube ich nicht hundert Prozent so weil natürlich bei so einem Shooting auch Anspannung ist oder?

00:59:43: Ja

00:59:43: ja, Unmaske

00:59:44: und

00:59:45: dreizehn Klamotten.

00:59:46: Wir

00:59:46: beide sind von zu Hause und sowas... Ich würde das was ich da anhab niemals jetzt auf einem Covershoot für einen Cover-Shoot anziehen, aber es war ja auch keins.

00:59:55: Es waren einfach wir in einem schönen Moment und jetzt liegen wir da!

00:59:59: Jetzt

01:00:00: kann man zu jedem dieser Themen könnte.

01:00:02: Man gibt es Ratgeber noch und Nöcher, also wir haben schon gesagt, kluge Menschen haben was gesagt.

01:00:06: Was glaubt ihr?

01:00:07: Ja, das ist eben schon mal so ein bisschen angesprochen dieses Insgespräch kommen.

01:00:10: aber was würde ich sagen?

01:00:11: Es ist ja kein Ratgeba, sondern es ist eher so nachdenken und ins Gespräch kommen.

01:00:15: Aber was würdet ihr euch wünschen, dass Leute mitnehmen die das lesen?

01:00:20: Also ihr sagt jetzt nicht befolgt bitte Tipp ABC dann geht's dir besser!

01:00:24: sondern ich habe es jetzt eher so empfunden, als eben zu Denkanstöße und vor allen Dingen auch vielleicht Anstösse mal ins Gespräch zukommen.

01:00:31: Ich weiß nicht was mich freuen würde wenn die Menschen dies lesen.

01:00:36: merken das da zwei ganz normale Menschen sind.

01:00:41: also was ist normal ist die große Frage aber dass das keine Promis sind die irgendwie wichtig, tourische Sachen über das Leben erzählen.

01:00:52: Sondern dass es Menschen sind zwei Frauen die kämpfen Die verlieren die siegen die Herausforderungen annehmen an ihnen scheitern oder sie bestehen und die gute und schlechte Tage haben.

01:01:09: also Das meine ich mit normal mehr.

01:01:11: Ich will da überhaupt keine Botschaft reinbringen in dieses Buch sondern nur sagen guckt mal hier Ihr kennt die vom Podcast oder nicht und jung alt, das ist noch mal wichtig.

01:01:24: Dass es wunderbar funktionieren kann.

01:01:27: Genau also wenn es eine Botschaft gäbe wäre es auch wirklich für mich dieses ins Gespräch kommen kann so toll sein.

01:01:34: ich glaube jeder und jede wird da beim lesen irgendwas für sich rausziehen oder auch nicht.

01:01:40: Und wenn nicht, dann hoffe ich es einfach vielleicht gute Unterhaltung und unseren Gedankengängen und Gesprächen zu folgen.

01:01:47: Aber wenn wie gesagt jemand dieses Buch als Inspiration nimmt um dann selbst mal Fragen zu stellen, weil das war ja auch, wir haben uns schon auch getraut Fragen zu Stellen die uns vielleicht auch manchmal ein bisschen Überwindungen gekostet haben Die andere Person kann immer noch sagen, möchte ich nicht darüber reden.

01:02:04: Aber es ist nichts zu versuchen auch gerade vielleicht wenn Menschen sind die... einem ganz anderen Punkt im Leben stehen, da keine Berührungsängste zu haben.

01:02:13: Sondern zu sagen ist es okay wenn wir mal ganz kurz über folgende Punkt reden der mich schon immer gewundert hat in deinem Leben.

01:02:19: ich weiß auch nicht ob ich mich sonst getraut hätte dich zu fragen warum du noch so viel arbeitest aber ich habe mich das immer gefragt und so am Ende habe ich gemerkt hätt ich's mal einfach gemacht dann hätte ich einfach eine Antwort von dir bekommen.

01:02:30: und dass sie jetzt im Buch steht ist er vielleicht dann auch für andere interessant?

01:02:35: Es ist auf jeden Fall, finde ich ... Das ist auch das Schöne.

01:02:37: Man kann es nach und nach lesen, weil die einzelnen Kapitel in sich ... Wir haben's ja beschrieben, abgeschlossen sind.

01:02:43: Ich find, dass ist sehr warmherzig!

01:02:44: Und man kommt euch irgendwie nah und das find' ich sehr schön.

01:02:48: Sie können das jetzt, das ist nämlich grade wirklich erschienen?

01:02:51: Sie können es jetzt kaufen, bei Kiepenhäuer & Witch- erschienen.

01:02:54: Ich sag noch mal wie's heißt, wir haben's oft genug gesagt, aber trotzdem Wann wusstest du, dass es gut wird?

01:02:59: viel besser als Mann über das Leben und seine Geheimnisse?

01:03:04: damit natürlich auch auf Tour gehen.

01:03:05: Unter anderem seid ihr bei der Lit-Colon, speziell die.

01:03:08: allerdings leider ist die Veranstaltung schon ausverkauft aber es gibt noch viele andere Termine.

01:03:12: Wir sind in Nordrhein-Westfalen sehr gut unterwegs mit den Haltern und das wird ein Heimspiel

01:03:17: für Mona.

01:03:18: In Bonn am Elften, da können vielleicht alle kommen, die keinen Karneval fangen.

01:03:24: In Essen sind wir

01:03:26: in

01:03:26: Düsseldorf.

01:03:29: Also, es gibt viele Möglichkeiten euch mit dem Buch zu sehen.

01:03:32: Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Lesen wenn Sie's hoffentlich tun und euch wünsche ich eine ganz tolle Zeit damit und drück alle Daumen dass es schöne Veranstaltung werden und das euer Podcast noch sehr lange weitergeht und dass wir noch viel von Euch haben.

01:03:43: Es hat mir sehr großen Spaß gemacht.

01:03:45: vielen Dank dass ihr da wart!

01:03:46: Danke schön für die tollen Fragen und die Einladung.

01:03:53: Wenn Ihnen dieser Podcast Lust gemacht hat auf das gemeinsame Buch von Mona Amesian und Christine Westermann, was ich natürlich sehr hoffe, dann habe ich eine gute Nachricht für Sie.

01:04:02: Wir verlosen in Zusammenarbeit mit Kiepenheuer & Witch fünf Exemplare von «Wann wusstest du dass es gut wird?» Und alles was sie tun müssen um zu gewinnen ist mir folgende Frage zu beantworten Über welches Thema haben Mona Amesian und Christine Westermann im Rhein-Energiestadion gesprochen?

01:04:23: Ich gebe Ihnen einen kleinen Tipp.

01:04:24: Es ist in dem Buch Kapitel V, also über welche Themen haben die beiden gesprochen?

01:04:28: – wenn Sie es wissen!

01:04:30: Dann schreiben sie doch bitte eine Mail mit dem Lösungswort Und ich drück Ihnen die Daumen, dass es vielleicht klappt und Sie eins der fünf Exemplare gewinnen.

01:04:48: Die nächste Folge Talk mit K gibt's dann wie schon angekündigt in zwei Wochen am Donnerstag um sieben Uhr!

01:04:54: Ich freu mich drauf – Sie ja auch?

01:04:56: Dann hören wir uns wieder.

01:04:57: bis dahin sage ich alles Gute und vielen Dank!

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